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La Rambla

Die Rambla ist Barcelonas berühmteste Flaniermeile

Die Rambla, für sie wird oft auch der Plural "Las Ramblas" verwendet, ist eines der Wahrzeichen von Barcelona, welche diese Metropole so einzigartig macht. Die etwa 1,3 Kilometer lange Straße - in der Mitte eine Fußgängerzone - reicht vom Plaça Catalunya, wohl der zentralste Verkehrsknotenpunkt in Barcelona, bis zum Hafen. Den Abschluss bildet die weithin sichtbare Kolumbus-Säule. Danach führt die Rambla del Mar als Verlängerung der historischen Ramblas bis zum Maremagnum, einem Einkaufszentrum im Hafen.

Die Rambla gliedert sich in mehrere Abschnitte, die alle ihren eigenen Charakter haben. Sie teilt die Altstadt in das Barri Gòtic und das Barri Raval.

Die Ramblas können Sie auch mit unserem Tourvorschlag "Rund um die Rambla" kennen lernen.

Auf den Ramblas ist immer etwas los, Straßenmusiker und - künstler unterhalten ebenso die Besucher wie die lebenden Statuen. Menschen besorgen sich an den Kiosken ihre Tageszeitung und Familien mit Kindern kaufen an den Eiskiosken, die nach und nach die Tierstände ersetzen, besondere Leckereien. Oder ältere Herren sitzen am Rand und beobachten das Treiben auf der Straße.
Wohl kaum ein anderer Ort wird dabei so sehr von Touristen und Einheimischen gleichermaßen genutzt wie die Ramblas. Die Ramblas sind in das urbane Leben von Barcelona voll eingebunden. Links und rechts der Rambla finden Sie einige der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten und Stadtteile, die Barcelona bietet.

Rambla de Canaletes

Der oberste Teil der Rambla beginnt an der Plaça Catalunya. Er erhielt seinen Namen nach der Font (Quelle) de Canaletes, an deren Stelle heute ein Brunnen steht.

Der Volksmund behauptet, dass derjenige, der von diesem Brunnen trinkt, immer wieder nach Barcelona zurückkehrt. Die Wahrheit ist: wahrscheinlich ist es aber mehr der Charme der Rambla, als das furchtbar nach Chlor schmeckende Wasser, der in seinen Bann zieht.

Am Anfang der Rambla stehen zu beiden Seiten Stühle, die zu einem kurzen Ausruhen einladen.

Rambla dels Estudis

Der folgende Abschnitt der Rambla ist nach der früher hier angesiedelten Universität benannt worden. Diese Universität wurde 1843 abgerissen.

Treffender für diesen Teil der Rambla ist sicher der auch gebräuchliche Name Rambla del Ocells ("Vogel-Rambla"). Zahlreiche Händler haben hier bis vor Kurzem hier ihre Singvögel - und auch andere Kleintiere wie Meerschweinchen oder Schildkröten, verkauft. Mit artgerechter Haltung hatte das reichlich wenig zu tun und so wurden die Buden der Tierhändler nach und nach durch Eis-und Süßigkeitenkioske ersetzt.

Am Ende dieses Abschnitts steht rechts an der Ecke zur Carrer Carme die gotisch-barocke Jesuitenkirche Església di Betlem, auf der anderen Seite der Palau Moja, ein Herrenpalast des 18. Jahrhunderts. Dort sind gelegentlich Ausstellungen zu besichtigen.

Rambla de les Flors

Richtung Meer hin werden nun die Süßigkeitenkioske durch Blumenhändler abgelöst. Im 19. Jh. war dies der einzige Platz, auf dem in Barcelona Blumen verkauft wurden.

Zu rechter Hand, wenn man in Richtung Hafen blickt, befindet sich die Mercat de la Boquería, der größte Markt Barcelonas. Ein Besuch lohnt auch ohne Kaufabsicht. An der gegenüberliegenden Seite sehen Sie ein ehemaliges Schirmgeschäft, die Casa Bruno Quadros. Schon das alleine ist etwas skurril, aber interessant ist die Fassade, die mit kupfernen Schirmen und einem Drachen geschmückt ist.

Pla de L'Os

Zwischen der Rambla de les Flors und der Rambla dels Captxis befindet sich das markante und berühmte Mosaik des Pla de l'Os, dem Bärenplatz, wie er wegen der Gaukler genannt wurde, die hier ihre Bären tanzen ließen. Auf dem nicht besonders markanten Platz befindet sich ein Mosaik von Joan Miró. Dieses hat er 1976 geschaffen. Den Pla de L'Os finden Sie auf der Höhe der U-Bahn-Station Liceu.

Rambla dels Caputxins

Dieser Teil der Rambla ist vor allem die Rambla der Straßenakteure, der lebenden Statuen und der Cafés.
Hier treffen sich die Artisten um ihre Kunststücke vorzuführen. Manchmal wird Banales präsentiert, aber oft bekommen Sie auch echte Kleinstkunst geboten, für die Sie anderenorts viel Eintritt bezahlen müssten. In dem Gefolge der Künstler sind leider auch die Taschendiebe. Beachten Sie dazu ein paar Sicherheitshinweise und Sie werden mit den Gaunern wenig Probleme haben.

Auf der rechten Seite befindet sich, von außen eher unscheinbar, aber von innen sehr prunkvoll, die Oper Gran Teatre de Liceu. Am 31. Januar 1994 wurde sie bei einem Brand vollständig zerstört, ist jedoch wieder aufgebaut worden. Hier finden neben Bayreuth die größten Wagner-Festspiele statt.

Rambla de Santa Mònica

Auf dem letzten Abschnitt der historischen Rambla, unmittelbar vor dem Hafen, finden Sie Souvenirstände und Kunsthändler, sowie die Maler, die einen als Karikatur porträtieren. Früher war es hier deutlich vom Charakter des nahen Rotlichtviertels des Barrio Chino im Stadtteil Raval geprägt. Dieser leicht verruchten Charakter ist dem unteren Teil der Rambla zum Glück abhanden gekommen.

Zur Rechten ist in einem ehemaligen Konvent des 17. Jh. das Museum Centre d'Art de Mónica unter gebracht. Es zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Schräg gegenüber liegt in einer winzigen Seitengasse das Wachsfigurenkabinett.

Rambla de Mar

Die 1994 errichtete Rambla de Mar ist kein historischer Bestandteil der Ramblas.
Überqueren Sie von der Rambla de Santa Mònica kommend den Passeig de Colom, vorbei an der Kolumbussäule, gelangen Sie zur Hafenmole. Von dieser aus führt eine imposante, wellenförmige hölzerne Brücke auf die Moll d'Espanya im Zentrum des Hafenbeckens. Dort liegt der Vergnügungskomplex Maremagnum mit Boutiquen, Cafés, Restaurants und Kinos sowie das Meeresmuseum.

Die eiserne Kolumbus-Statue eignet sich hervorragend, um einen Überblick über die Rambla und den Hafen zu bekommen. Schöne Aussicht!

Geschichte der Rambla

Die Rambla in Barcelona war ursprünglich ein Flußbett ("rambla"=arabisch "sandiger Boden") und markierte bis ins 14. Jahrhundert hinein die westliche Stadtgrenze.
In der darauffolgenden Zeit siedelten sich verschiedene Klöster an. 1775 wichen die Stadtmauern der mittelalterlichen Werft Drassanes. Gegen Ende des 18. Jh. wurde dann eine Art Promenade angelegt.
Die Ramblas waren auch immer Schauplatz politischer Auf-und Umbrüche.

Die Rambla ist heute, sowohl für Einheimische als auch für Touristen, sicher die beliebteste Flaniermeile.
Das besondere Flair erhält die Rambla durch die Abwechslung, die sie den Besuchern bietet. Jede der fünf Abschnitte der Straße hat seinen eigenen Charakter und eine eigene Geschichte. Und schauen Sie mal wenige Meter neben die Rambla, hier gibt es viel zu entdecken.


Das Wichtigste im Überblick

Adresse

Anreise
Metro: Plaça Catalunya (L1, L3), Liceu (L3), Drassanes (L3)
Bus Turístic: Plaça Catalunya / Colom - Museu Marítim

Öffnungszeiten
Frei zugänglich

Hinweise zum Besuch der Rambla

Auf der Rambla kann man wunderbar flanieren. Seien Sie aber ein wenig vorsichtig: bei den Hütchenspielern können Sie nur verlieren und machen Sie es Taschendieben nicht zu einfach.

Schauen Sie auch rechts und links der Rambla in die Stadtviertel hinein, es lohnt sich, Sie können viel entdecken.



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