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Haschisch- und Hanfmuseum

Geschichte und Gebrauch einer vielfältigen Kulturpflanze - und Droge


Im 2012 eröffneten Haschisch- und Hanfmuseum erleben Sie einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und die vielfältige Verwendung von Cannabis. Das Museum, welches sich in einem wunderschönen, im modernistischen Stil restaurierten Palast aus dem Mittelalter befindet, liegt im Altstadtviertel Barri Gòtic. Den Palau Mornau erreichen Sie von der Kolumbusstatue in nur wenigen Minuten zu Fuß. Die einzigartigen Ausstellungsstücke zeigen den historischen Gebrauch von Hanf sowie aktuelle Diskussionen zum Thema und zum Zukunftspotenzial der Pflanze – alles sehr spannend, informativ und unterhaltsam erklärt.

Unsere Empfehlung zum Haschisch- und Hanfmuseum

Die Ausstellung des Haschisch- und Hanfmuseums

Im ersten Raum der Dauerausstellung werden die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Hanfpflanzen und deren Wirkung erläutert. Weiter geht es mit Originalwerken aus dem 17. Jahrhundert von bedeutenden Malern wie David Teniers dem Jüngeren, Cornelis Decker und Herman Saftleven ¬– die Gemälde zeigen den Konsum von Haschisch in der damaligen Zeit. Besonders interessant ist der nächste Raum, in dem Hanf als reine Nutzpflanze vorgestellt wird. Beeindruckend, was alles aus dem Material produziert wurde und wird: Kleidung, Schuhe, Möbel, Baumaterialien, Autoteile… Spätestens jetzt wird klar, dass Cannabis mehr bietet als ein „berauschendes“ Erlebnis.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist die Verbindung von Haschischkonsum und Religion sowie die Bedeutung von Cannabis in Musik, Film und Literatur. Da darf dann auch mal mit einem Augenzwinkern spekuliert werden: War Shakespeare vielleicht „stoned“ beim Verfassen einiger seiner Werke? Zumindest wurden bei Ausgrabungen von seinem Haus Pfeifenköpfe gefunden, die sich zum Haschisch-Rauchen eignen... Und was war mit Popeye? Was hat der wohl in seiner Pfeife geraucht, wenn er nicht gerade Spinat gegessen hat?

Ernster wird es im nächsten Bereich, in dem es um den Kampf gegen Drogen geht, den vor allem die Amerikaner in den 70er Jahren sehr plakativ betrieben haben. Auch die Legalisierung von Haschisch in einigen Ländern kommt zur Sprache, ebenso die Wirkung und Anwendung von Cannabis in der Medizin. Wer mag lässt den Besuch im Shop im Eingangsbereich ausklingen – und wird sicher noch einmal überrascht, wie viele Produkte mit und aus Hanf es zu kaufen gibt.

Extra-Tipp: Beim Rückweg, falls Sie wieder zur Kolumbusstatue kommen, unbedingt einmal den Sockel genauer anschauen. Von der Mitte aus wachsen nämlich zwei Cannabis-Zweige in die Höhe – was übrigens erst vor kurzem entdeckt wurde. Was Kolumbus nun mit Cannabis zu tun hat? Nach dem Besuch des Museums wissen Sie es.

Gründung des Haschmuseums in Barcelona

Gründer des Museums ist der niederländische Geschäftsmann und Philanthrop Ben Dronkers, der in Amsterdam ein weiteres Hanfmuseum betreibt. Die wertvollen Artefakte der Sammlung hat er selbst von Reisen aus aller Welt mitgebracht. Sein Ziel: Den Museumsbesuchern die Bedeutung und die zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten von Cannabis nahe zu bringen.

Warum sich der Besuch des Haschisch- und Hanfmuseums lohnt

Das Museum vermittelt einen differenzierten Blick auf die Hanfpflanze. So zeigt es neben der Jahrhunderte langen Nutzung als Droge auch die Nutzung als Medizin und die vielfältigen anderen, ganz praktischen Nutzungsmöglichkeiten wie zum Beispiel im Fahrzeugbau oder in der Textilindustrie. Auch erfahren Sie viel über die Geschichte der vielfältigen Pflanze, wie sie von der Alltagsdroge zur massiv (und erfolglos) bekämpften illegalen Droge wurde.


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Das Wichtigste im Überblick

Umgebung
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Adresse
Palau Mornau, Carrer Ample, 35
Telefon: +34 933 197 539
www.hashmuseum.com

Anreise
Metro: Drassanes (L3) oder Jaume I (L4)
Bus Turístic: Colom-Museu Maritim oder Pla de Palau
Parken in der Nähe

Öffnungszeiten
Täglich: 10:00 bis 22:00 Uhr, an Feiertagen 14:00 bis 22:00 Uhr
24. und 31. Dezember und 5. Januar: 10:00 bis 18:00 Uhr

Eintrittspreise
Regulär: 9 € pro Person
Kinder unter 13 Jahre: freier Eintritt (in Begleitung Erwachsener)

Tipps für den Besuch des Hanfmuseums

Für das Hanfmuseum sollten Sie ca. eine Stunde einplanen.

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